Caravan Salon in Düsseldorf

Der Plan war, noch am Freitagabend nach Düsseldorf zu fahren, dort auf dem Messeparkplatz zu übernachten und uns am nächsten Tag auf der Messe mit Ulrich Dolde und seiner Frau zu treffen. Uli hat dort sein Buch präsentiert und wir hatten uns schon im Vorjahr kennengelernt.

Das hat zuerst auch alles prima geklappt – bis so ca. 10 Kilometer vor der Ausfahrt zum Messegelände. Stau, und wir haben auf der rechten Spur Wohnmobil an Wohnmobil gesehen. Da ich wusste, dass es zweispurig in das Messegelände geht – so bin ich halt an vielen Hymern, Laikas, Adrias, LMCs und wie sie alle heißen vorbeigefahren bis dahin, wo es einspurig wird. Danach ging es nur noch schrittweise voran. Schilder haben dann signalisiert, dass es ab hier mehrere Stunden Wartezeit geben würde. Dann ging es wieder ein paar Meter und irgendwann war die Gelegenheit vorbei umzudrehen und weiterzufahren.

Unfreiwillige PauseSo haben wir dann hinten aus der Kabine Brot und Wein geholt und Radio gehört. Das Radio haben wir dann mit Rücksicht auf den unfreiwilligen Standnachbarn so gegen 22 Uhr abgedreht, weil der sich ein wenig aufs Ohr legen wollte.

Das hat Katrin dann irgendwann auch gemacht, und ich bin mal durch die Reihen marschiert um zu schauen, ob es weitergeht oder wir nicht doch irgendwo rauskommen. Für beides keine Chance.

Caravn SalonGegen Mitternacht habe ich mich dann mit ein paar anderen gestrandeten Wohnmobilisten unterhalten und den Grund für diesen Stau erfahren. Parallel lief ein Konzert – aber eben nicht irgendein Konzert, sondern – jawollja – Pink Floyd mit über 10.000 verkauften Karten. Dafür hat man dann mal einfach in Kauf genommen, dass sich Wohnmobile in Dreierreihe auf 15 – 20 Kilometer stauen. Jeder mit Gasflaschen an Bord und für die Feuerwehr kein Durchkommen. Rechnen wir mal großzügig mit 10 Meter Platz pro Fahrzeug und wissen, dass 10 in 1.000 genau 100 mal reingeht, dann sind wir auf einen Kilometer bei 300 Fahrzeugen.

Nun – der Kölner würde wohl sagen, dass die Düsseldorfer mal wieder den Hals nicht voll genug gekriegt haben.

Düsseldorf – das war großes Kino. Zum Glück habt ihr euch es gespart, dann noch Stellplatzgebühr zu verlangen. Ich vermute, die Kassierer wären auch spätestens beim dritten Fahrzeug an einem der Bäume aufgeknüpft worden.

Nun – so gegen Nachts um 2 Uhr haben wir uns dann ja ins Bett legen können.

WasserhahnDie Messe selber – naja die kann man, muss es aber nicht so wirklich. Wir haben ein paar Dinge zu Messepreisen einkaufen können, wie einen Wasserhahn, einen Tisch und ein paar Sachen mehr. Der gemeinsame Imbiss mit Uli und Edith war eigentlich das netteste Erlebnis auf der Messe.

 

Wir sind dann auch gegen 16 Uhr abgehauen und weitergefahren.

Teil 2

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