T 244 Dämmung Fahrerhaus

Natürlich kann man ein Fahrerhaus so wie auf dem linken Bild dämmen. Scheune drumrum und schon ist es weniger laut und die Temperatur schwankt weniger extrem.

T 244 Fahrerhaus

Zielführend ist das aber nur bedingt, wenn man unterwegs sein möchte. Und das möchten wir ja – also muss die Dämmung irgendwie im Fahrerhaus erfolgen und nicht großflächig drumherum.

Also haben wir mit den Vorarbeiten dazu begonnen – besser gesagt Katrin hat damit begonnen, während ich hinten in der Wohnkabine die Elektrik überarbeitet habe.

T 244 NotsitzDen Notsitz und die Gewehrhalter, die wir irgendwie nicht so brauchen, rausgeschraubt und soweit mal alles freigemacht, damit wir hinter den Sitzen und mit dem Motortunnel anfangen können.T244 Fahrerhaus

 

Nun ist erstmal Platz, und wir können mit der Dämmung beginnen.T 244 Fahrerhausdämmung

 


19. April 2015

Während ich hinten in der Wohnkabine wieder an der Elektrilk gearbeitet habe, hat Katrin weiter das Fahrerhaus leergeräumt. „Bewaffnet“ mit Ratschenkasten und Schraubenziehern hat sie alles demontiert, was uns im Weg sein könnte, wenn wir das Schwerlastbitumen aufbringen wollen.

Zuguterletzt kam dann auch noch der Besen zum Einsatz, da sich auch unter der Gummimatte jede Menge Dreck befunden hat. Da werden wir aber auch noch mit dem Putzeimer ranmüssen.

Wie es immer so ist, hat sich eine Schraube standhaft geweigert. Eine einzige Schraube vom Fahrersitz. Da wir sie nicht abreißen wollten, bekommt sie jetzt erstmal eine Röstlöser-Dusche und wir hoffen, dass sie sich dann weiter herausdrehen lässt.

Im Laufe der Woche mache ich dann an der Elektrik weiter und am kommenden Wochenende beginnen wir mit der eigentlichen Dämmung.


25. und 26. April

Während ich die Elektrik in der Wohnkabine → fertiggestellt habe, hat Katrin angefangen die Dämmung im Fahrerhaus zu verkleben.

Zuerst die Sicken ausfüllen …

T 244 Dämmung Fahrerhaus

… und dann eine Lage drüber.

T244 Dämmung Fahrerhaus

Mit Heißluftpistole und Gummihammer lässt sich das Material prima verarbeiten und auf in die Rundungen bringen.

Leyland DAF T244 Dämmung Fahrerhaus

Über die Dämmung kam die ursprüngliche Gummimatte wieder drauf, und dann wurde Stück für Stück alles wieder eingebaut.

Katrin ist mächtig stolz auf sich und ihre Arbeit. Na und ich bin stolz auf  sie – ist ja wohl klar 😀

9 Gedanken zu “T 244 Dämmung Fahrerhaus

  1. Hallo,
    wir werden auch dämmen, unser Plan ist das wir von unten Amaflex aufbringen hält 100 Grad aus der Kleber 90 Grad. Ich hoffe das das bei uns funktioniert. Wie dämmt Ihr oder besser was nehmt Ihr her?
    Liebe Grüße

  2. Hallo zusammen,

    ich habe dies auch mit Bitumenschwerfolie gemacht und darüber noch eine Schicht aixFOAM….ein Akustik Schaum, alles selbstklebend. Bei der Verarbeitung der Bitumenfolie ein kleiner Tipp: Lege die Folie schön in die pralle Sonne, damit sie schön heiß und weich wird. Dann kannst du wunderbar alle Sicken und Vertiefungen im Blech ausfüllen….
    Über den Motortunnel habe ich dann noch einen Teppich passend zugeschnitten und drüber gelegt. Von der Seite des Motorraumes habe ich zusätzlich noch eine Glasfaser / Alu-Matte als Hitzeschild geklebt (www.stevens-shop.de) da bei längerer Fahrt das Führerhaus richtig warm geworden ist.
    Mit allen Maßnahmen zusammen bin ich jetzt bei 80km/h bei 71 dB Lärmpegel…ein bisschen mehr als im PKW. Die Reduzierung war über 11 dB!

    Viele Grüße

    Reiner

  3. Da hast du aber ein Tolles Projekt: Ich empfehle dir VOLLFLÄCHIG zu verkleben. … Scheiß auf die 50KG.
    Was du auch nutzen kannst (finde ich sogar besser) Statt das Sauschwere Bitumen – das Alubutyl. Ich habe da eine GUTE Adresse. habe da für wenig Geld ordentlich m² bekommen.

    Aber Obacht:
    Du minimierst damit nur die Auslenkung von Schallerzeugenen Flächen, bzw. durch die Versteifung änderst du die Eigenschwingung der Bleche in einen anderen Frequenzbereich. (Ich nenne das gerne Körperschall – fachlich vermutlich falsch)
    DENNOCH:
    Je größer der Schall, desto mehr „Raumschall“ (also der Turnhalleneffekt – vermutlich auch falscher Ausdruck) hast du. Hier musst du die Schallreflektion bekämpfen. Dazu hilft Teppich. Oder Sonstige, schallabsorbierende Mitte. Da macht es schon „etwas“ aus, wenn du nach dem Bitumieren die größten Flächen beziehst: Dachhimmel, Rückwand, evtl Türpappen.

    Eine Schalldezimierung von 11DB ist schon eine richtig gute Ansage!!!

    • Hai Christian,

      ja Alubutyl war eigentlich die erste Idee – aber das Bitumen haben wir a) sehr günstig bekommen und b) nun auch schon da. Der magictom (über den wir es bekommen habeb) hat das bei sich auch verwendet. Das funktioniert prima.

      Rückwand, Dach etc. wird dann noch verkleidet – aber das ist der nächste Schritt.

      Grüße
      Michael

  4. Natürlich ist die Sofortverfügbarkeit ein nicht weg-zu-diskutierende Tatsache. Eigentlich macht es auch kein wirklichen Unterschied, es sind halt nur die „Gewichte“ die eine Rolle spielen. Und ich glaube da braucht ihr bei Eurem DAF eh nicht drauf achten 🙂

    Ich staune noch immer über diese 11DB – mal schauen, ob ich die im T3 auch hinbekomme…

  5. Zum Update!

    Immer erst das Negative: Rein von der Geräuschentwicklung bringt’s das Dämmen der Sicken nicht, da diese durch die Pressung steif sind 😛

    Okay genug gesülzt! Sieht geil aus, alleine schon sich die MÜHE zu machen, die doofen Sicken zurecht zu schneiden!
    Mega gut geworden! DAS nenne ich einen VOLLEN Erfolg! (Da muss ich jetzt wohl klotzen)

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